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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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vallerie und 1500 Mann Infanterie auf dem Marscheüber Wimpfen nach Heidelberg begriffen sind. Die Stärkeihrer Stellung verleitet sie, das Gefecht anzunehmen; siewerden aber trotz derselben von Turenne angegriffen undmüssen hauptsächlich, weil er ihnen an Infanterie überlegenist, ihm das Schlachtfeld überlassen. Das Gefecht ist sehrblutig, aber sonst ziemlich erfolglos, denn die Deutschensetzen ihren Marsch über Wimpfen gegen Heidelberg fort,

, Turenne aber geht wieder über den Rhein zurück, theilsweil er die Fourage in der Gegend von Philippsburg nichtaufzehren will, theils weil er auf dem linken Rhcinufcrmehr im Stande ist, sich nach den Unternehmungen deröstreichischen Armee zu richten, die unter dem GeneralGrafen Souches an der Mosel versammelt ist, und vonder eö noch unentschieden ist, ob sie dort oder in den Nie« <verlanden oder im Elsaß und Lothringen handeln soll.

Die Verbündeten stehen nun hinter dem Neckar beiLadcnburg wo sie einige Verstärkungen an sich gezogen ha«ben, aber doch nicht über 13,000 Mann stark sind.Turenne beschließt nachdem auch er sich noch verstärkt hat,im Anfang Juli noch einen Versuch gegen sie zu machen.

Er geht daher nach einigen falschen Demonstrationen den3. Juli mit 16,000 Mann bei Philippöburg über denRhein und grade auf Heidelberg. Zwischen diesem Orteund dem linken Flügel der Deutschen findet er einen be«guemen Punkt zum Übergang. Obgleich der Neckar dort 'mehrere Führten hatte und der Übergang am -1. hätte statt«finden können, so verschiebt ihn Turenne doch bis zur Been«digung des Brückenbaues auf den andern Tag, wo derHerzog von Bournonville seinen Rückzug schon auf Frank«fürt angetreten hat. Nach der in Turenncö Armee da«mals vorherrschenden Meinung hatte dieser mit zu viel