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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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trachtet, da kann man sich unmöglich mit Vortheil aufdieses Beispiel berufen. Warum Turcnne den Elsaß überVelfort, d. h. von seiner schmalen Seite her anfallen, undalso die Quartiere der Verbündeten gewissermaßen aufrol-len, warum er nicht lieber aus der Mitte der Vogescn ir-gendwo hervorbrechen und auf das Centrum der feindli-chen Quartiere fallen wollte, z. B. auf den großen Kur-fürsten bei Colmar, darüber findet sich in den Quellenkeine Art von Aufschluß. Offenbar würde dies letztere zugrößeren Resultaten geführt haben. Man kann sich keinenandern Grund davon denken, als daß er glaubte, in derMitte der Quartiere bei dem Übergang über die Vogesenzu viel Schwierigkeiten, zu viel Widerstand zu finden (?)und nachher überhaupt in verwickelte Verhältnisse zu kom-men. Über Belfort konnte ihm der Eingang in den Elsaßnicht leicht verweigert werden, weil das Gebirge sich dortmerklich vorn Rhein entfernt, Belfort, welches den eigent-lichen Schlüssel desselben ausmacht, in den Händen derFranzosen war, die Verbündeten dort auf ihrem äußerstenlinken Flügel auch weniger Kräfte haben konnten und dieVerhältnisse sich einfacher gestalteten, weil Turenne nunseinen Feind immer nur auf einer Seite hatte. — In je-dem Falle war es der behutsamere Weg, welchen er ein-schlug, so wie man denn überhaupt nicht verkennen kann,daß er es mehr darauf abgesehen hatte die Verbündetenaus dem Elsaß hinauszukomplimentiren, als hinauszu-werfen. Vier Dinge gehören noch dahin und deuten eSnäher an: erstens daß er in Belfort das Geschütz viermallösen ließ um seine Ankunft zu verkünden; zweitens daßer durch einzelne DetachementS die Verbündeten schon ei-nige Tage vorher fast auf allen AuSgängen der Vogescnbeunruhigen ließ; drittens daß er, wie einige Nachrichten