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ein Dctachemcnt bei Spcier über den Rhein gehen. Turcnneläßt sich nicht irre machen, er rückt mit seiner Armee nichtweiter als nach Achenheim bei Straßburg vor. Da dieseDemonstration nicht geholfen hat und es Montecuculi mitder Belagerung von Philippsburg nicht Ernst ist, so ver-flicht er eine zweite. Er laßt nämlich von Manheim eineBrücke den Rhein hinaufbringen, bei Spcier schlagen undgeht den 1. Juni dort über den Rhein, nimmt eine Stel-lung in der Nähe von Speier und detachirt Haufen nachLandau, Neustadt und Kaiserslautern.
Turenne hat bei der Möglichkeit daß Philippsburgbelagert werden könnte von Dreifach eine Brücke nachOttenheim drei Meilen oberhalb Straßburg kommen unddort schlagen lassen. Er läßt sich auch durch den Über-gang Montccuculi's über den Rhein nicht irre machen, son-dern bleibt in seinem Lager bei Achenheim.
Montecuculi bleibt nur bis zum 4. Juni auf demlinken Rheinufer, geht dann auf das rechte zurück uudnimmt ein Lager zwischen Kizloch und Langenbrückcn, Spciergegenüber.
Hierauf geht Turcnne den 7. eiligst bei Ottenheimüber und an die Kinzig, wo er daö Lager von Vilstädtnimmt, sich dieses Ortes bemächtigt und einen vergeblichenVersuch auf Osfenburg macht.
Montecuculi hat 3500 Mann bei Manheim gelassenund ist den 9. von Kizloch auf Lichtenau marschirt, wo erden 11. ankommt, den 13. wieder aufbricht und nach Of-fenburg marschirt. Hierauf verändert Turenne die Frontseines Lagers und detachirt den 15. Lorgcs mit 10,000Mann nach Ottenheim halben Wegs zur Brücke.
Den 18. Juni bricht Montecuculi wieder auf undgeht, entweder um etwas gegen Turcnncs Brücke bei Ot-