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tcnheirn wirklich zu unternehmen, oder blos um ihn vonStraßburg zu entfernen, nach der Abtei Schütter, amFuß der Gebirge dem Punkt von Ottcnhcim grade gegen-über, aber durch die große und kleine Schütter die Ilnditzund ein bewachsenes Terrain davon getrennt.
Turenne folgt noch selbigen Tags nach Altenheim,wahrend Lorgcs nach Ottenhcim gerückt ist. Bei Markenin der Nähe von Willstädt hat Turenne 5000 Mann zurUnterstützung dieses Postens zurückgelassen. Der franzö-sische Feldherr hat seine Armee auf drei Meilen Entfer-nung in den drei Posten von Ottenhcim, Altcnheim undMarlcn vertheilt.
Montecuculi findet nicht für gut, etwas gegen denrechten Flügel der Franzosen zu unternehmen, obgleich erdoch wohl übersehen konnte, daß Tnrenne nicht im Standesein würde, dort seine ganze Macht zum Gefecht zu ver-einen, und er ihm vermuthlich überlegen war. Die Ar-meen bleiben so acht Tage einander gegenüber. Turennelaßt den 21. seine Brücke von Ottenhcim hinunterbringenund fie dort wieder aufschlagen, womit man aber erst den26. fertig wird; mithin war er fünf Tage ganz ohneBrücke hinter sich und überhaupt ohne einen andern Rück-zug, als den etwa über Philippsburg oder umgekehrt überBreisach. Es scheint nicht, daß ihn diese Lage im minde-sten beunruhigt habe.
Turenne läßt über die große Schütter unterhalb desfeindlichen Lagers vier Brücken schlagen, ohne daß Mon-tecuculi ihn daran verhindert. Auf diesen gehen seine De-tachemcnts über, heben östreichische Fouragirungen auf undbedrohen die Verbindung Montecuculis mit Osfenburg.Dies veranlaßt den deutschen Feldherrn den 26. wiederaufzubrechen und nach Osfenburg zurückzukehren.