240
der bloßen Fronte mit seiner Armee gar nicht Platzgehabt hätte;
2. weil die Dörfer St. Amand und Wagnelo seinenMarsch ziemlich verbergen konnten;
3. weil die Chaussee von Namur ihn dort gewisser«maßen hinwies. Daß er dabei außer dem gehörigenVerhältniß mit seinem Rückzugöpunkt, nämlich mitder bei Auveloix über die Sambre geschlagenenBrücke kam, verdiente in der damaligen Zeit keineRücksicht, denn einer Schlacht unmittelbar weitereFolgen zu geben, war damals etwas Unerhörtes,so wie Luxemburg nach dem Siege es selbst auchnicht that.
Ferner wollte Luxemburg sich mit feiner Infanteriezuerst des Städtchen Fleurus, dann der Dörfer Wagnee,beider St. Amand und Wagnele. bemächtigen. Diese la-gen vorn äußersten linken Flügel bis nach dem äußerstenrechten zerstreut; es paßte dies also gar nicht zu der ur-sprünglichen Schlachtordnung, und diese wurde also imVorgehen zum Angriff dermaßen zerstört, daß sie in derSchlacht selbst ungefähr folgende war:
Auf dem äußersten linken Flügel 6 Bataillone in ei-nem Treffen, die erst Fleurus dann Wagnee besetzen;dann der linke Flügel der Kavallerie 40 Schwadronen inzwei Treffen. Bemerkenswerth ist dabei, daß 4 Schwa-dronen davon hinter die eben genannten 6 Bataillone zur !Unterstützung ihres Angriffs rücken mußten. Rechts nebenden 40 Schwadronen kamen 8 Bataillone in zwei Treffe»als die eigentliche Masse der Infanterie, neben dieser nacheinem kleinen Zwischenraume b Bataillone, die den Angriffauf Süd - St. Amand in einem Treffen machen, dannwieder nach einem Zwischcnraum 5 Bataillone zum Angriff
auf