tcn wieder einige Truppen bei Brüssel zusammen/ ließensie aber wieder auseinander gehe«/ als sie sahen/ daß esnur auf ein Bombardement abgesehen war. Hierauf be-zogen auch die Franzosen ihre Winterquartiere und Luxem-burg ging nach Paris zurück. Ende Dezember mußteVoufflerS/ welcher, das Kommando übernommen hatte/plötzlich 48 Bataillone und 50 Schwadronen zusammen-ziehen und damit vor Furnes rücke«/ wo noch 16 Batail-lone und 40 Schwadronen unter Villars dazu stieße«/ umdiesen kleinen Ort/ der nur mit 2500 Mann besetzt war/zu belagern. Nach wenig Tage»/ den 6. Januar/ kapitu-lirte die Garnison unter dem Grafen Horn und erhieltfreien Abzug. Der Kurfürst von Baiern welcher dieTruppen in Abwesenheit des Königs Wilhelm III- kom-mandirtc, sah sich außer Stande, den Ort so schnell gegeneine solche Macht zu Hülfe zu eilen, hielt es vielmehrrathsam Dixmuyde selbst zu räumen.
§. 10 .
Die Lager.
Die Lagerung fand meistens noch in einem großenCorps statt, ohne eine eigentliche Besetzung des Terrainsund sehr häufig mit willkührlicher Front und den Rückendicht an einen Fluß gelehnt. Doch merkt man in diesemFcldzuge schon:
1. eine häufige Abweichung von der letztem Methode;
2. schon etwas mehr Besetzung der eigentlichen Gegend;
3. auch schon eine häufigere Theilung der Macht inAufstellung einzelner Corps, indem z. B. Voufflersstets von Luxemburg getrennt blieb und im Dezembervon der Stellung bei Tournay aus eine Reihe vonCorps bis Nach Bergues hin zog.