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§. 11 .
Die Linien von Namur.
Obgleich eine sehr beträchtliche Observationsarmec un-ter Luxemburg an der Mühaigne die Belagerung deckte, sowurden doch Linien erbaut, welche fünf Meilen Umfanghatten und wozu 20,000 Bauern zum Theil aus sehrentlegenen Provinzen, Picardie und Champagne, herbeikommen mußten. Diese Linien waren blos gegen denäußern Feind gerichtet und eö scheint nicht, daß man auchgegen die Festung dergleichen erbaut habe, obgleich die Be-satzung 10,000 Mann stark war; freilich war die Bela-gerungsarmee über 50,000 Mann stark.
Auch vor Mons hatten im vorigen Jahre sehr be-trächtliche Linien stattgefunden und zwar da, wo die Über-schwemmung nicht gegen Ausfälle schon deckte, sowohleine Contravallation als Circumvallation.
§. 12 .
Die Verpflegung.
Sie wurde mit Ausschluß der Fourage, die mangrößtentheilö vom Felde nahm, aus den nahe liegendenFestungen und zwar in diesem Jahre hauptsächlich ausMonö genommen und vermittelst eines regelmäßigen Fuhr-wesens äe vivres) der Armee nachgefahren.
Wie sehr die Bewegungen der Armee dadurch ge-hemmt wurden, ersieht man daraus, daß Luxemburg nachder Einnahme von Namur nicht in die Gegend vonEnghien rücken konnte, weil die cke vivres wäh-
rend der Belagerung von Namur zu sehr gelitten hatte,um die Verpflegung vier Meilen weit zu führen; er bliebdaher bei Soignics stehen, welches anderthalb Meilen nä-her an Monö ist.