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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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254
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vor. Die Franzosen wurden in der That etwas überrascht/hatten aber noch Zeit einen Theil ihrer Infanterie schnellherbeizuschaffen/ um sie der verbündeten entgegen zu stellen-Nach und nach zogen sie den größten Theil der Infanterieauf diesen Punkt und zwar in einzelnen Brigaden als Re-serven zum Gefecht disponible, so daß es kaum eineSchlacht giebt, welche in diesem Punkt so in der Manierder neuesten Schlachten gewesen wäre. Die französischenDragoner wurden zum Theil als Infanterie gebraucht undmachten mit derselben fünf Treffen aus, so daß der Kampfauf diesem Punkte äußerst heftig und anhaltend war. Diegegenseitige Reiterei that nichts, als aufmarschiert demKampfe zuzusehen, die verbündete in einer zurückgebogcnen,die französische später zum Theil in einer vorgebogcncnStellung.

Man kann also diese Schlacht wie eine von der da-maligen Taktik sehr abweichende betrachten, die insofern indem Charakter der neueren Schlachten ist, als die alte un-beholfene Schlachtordnung gelöst und die Truppen nachdem Bedürfniß des Bodens verwendet wurden. Aber da-für wurde sie auch in jener Zeit nur mit dem Nameneines Gefechts (Comlmt) belegt, obgleich die Verbündeten10,000 Mann und die Franzosen 7000 verloren.

2. Charakteristisch ist es, daß die Franzosen, welchedamals noch in Rücksicht des Feuers schlecht bewaffnetwaren, alles vom Anfall erwarteten; die Verbündeten,welches die Angreifenden sein sollten, sich mit spanischenReitern verschanzten.

3. Ein Verfolgen fand bei dieser Schlacht eben sowenig statt, als bei irgend einer andern, die Luxemburggeliefert.