s/Iioimeur ües »rmes üu roi, machte ungefähr die guteHälfte aller strategischen Interessen aus. Die Plätze ander Küste wollte er nicht angreifen, weil er in jenen Ge-genden von seiner zahlreichen Reiterei keinen Gebrauch ma-chen konnte. An der Maas waren die Gegenden offener.Endlich glaubte er noch den Bischof von Lüttich und an-dere Staaten die wegen der Lage ihrer Provinzen zwi-schen Rhein und Maas dadurch bedroht wurden, von denkBündniß abwendig zu machen, den Holländern selbst da-durch Schrecken einzuflößen und das Vertrauen zu KönigWilhelm III. zu schwächen und so zu einem leichtern Frie-den zu gelangen.
Die französischen Armeen versammelten sich Ende Mai'sbei Tournay und Mons, die Verbündeten bei Brüssel.Anfangs Juni setzten sich die beiden französischen Armeenin der Richtung auf Huy in Bewegung. Als sie beiGcmbloux angekommen waren, änderte der König plötzlichseinen Entschluß. Auf die Nachricht daß Heidelberg ge-nommen worden sei, beschloß er, den Krieg in Deutschlandmit größerer Macht zu führen/ um weiter vordringen zukönnen, dadurch vielleicht einen Theil der Reichsfürstcn zumFrieden zu bestimmen und selbst den Kaiser mehr zu be-drohen. Vermuthlich sind das nur Scheingründc, welchedes Ansiands wegen geltend gemacht werden und der wahreGrund in dem persönlichen Befinden des Königs zu su-chen, der auf der Reise unwohl gewesen war und sich nichtrecht getraute einen Feldzug zu machen. Anstatt dem Mar-schall von Luxemburg diese ganze Armee zu geben und beiseinem früheren Plan zu bleiben, fand der König es pas-sender, einen Theil der Streitkrafte unter dem Dauphinan den Rhein zu schicken, um anständiger Weise selbst nachVersailles zurückkehren zu können.
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