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9 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Gustav Adolph, Turenne, Luxemburg und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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unzufrieden, daß später eine Rebellion ausbrach, die dochweiter keine Folgen hatte. Um dem Mangel an Lebens-Mitteln abzuhelfen, mußte ein Transport von Mehl aus600 Wagen bestehend von MonS über Philippcville nachNamur geschafft werden. Etwa 2000 Pferde und einigeInfanterie wurden zu dessen Bedeckung, theils von derArmee abgeschickt, theils aus den Garnisonen genommen-Die Spanier machen von Charleroi einen Versuch denTransport aufzuheben, der aber mißlingt und ein ziemlichunbedeutendes Gefecht zur Folge hat. Ein anderes Ge-fecht fand den 15. Juli in der Gegend von Tongrcs beiHamel statt, wo 3000 Pferde unter dem Grafen von Tillyvon Lüttich kommend und zur Hauptarmes gehend vomMarschall Luxemburg mit einer sehr überlegenen Kavallerieangegriffen und mit einigem Verlust geworfen wurden-Diese beiden Gefechte sind außer der Schlacht von Neer-winden die einzigen Gefechte, welche im offenen Felde statthatten.

Mitte Juli macht Wilhelm III. ein Detachement von13 Bataillonen und 25 Schwadronen unter dem Herzogvon Würtembcrg gegen die Linien von Espierres zwischenScheide und Lys. Dieses Corps, noch durch 6 Batailloneaus Gent verstärkt, drang den 18. Juli ohne Schwierig-keit in die Linien ein und nöthigte den General Lavalcttesich mit einigem Verlust bis hinter die Deule bei Haut-bourdin zurückzuziehen; worauf es dann die Freiheit hatte,einen Theil der dortigen Gegenden mit Contributionen zubelegen.

Als der Herzog von Luxemburg die Absenkung einesfeindlichen Detachcments gegen die Linien erfuhr, beschloßer nicht ein anderes nachzusenden, weil er sich doch sagenkonnte, daß es zu spät kommen würde und die guten fran-