bis zum andern Morgen fo zu verschanzen, daß er seinesErfolgs gewiß sein würde.
Die Schlacht hatte den 29. Juli statt, wurde Haupt-sachlich von der Infanterie geliefert, war äußerst blutig,dauerte zehn Stunden und ging bekanntlich für Wil-helm III. verloren. Die Franzosen geben den Verlust derVerbündeten auf 84 Geschütze und 18,000 Mann an,wobei doch nur 1500 Gefangene waren. Wahrscheinlichist dieser Verlust an Menschen viel zu hoch, denn die Fran-zosen geben den ihrigen der doch vermuthlich nicht viel ge-ringer war nur zu 7- 8000 an.
Luxemburg nahm sein Lager auf dem Schlachtfcldeohne über die Getto zu gehen. Die in der Schlacht aus-einander gesprengten Verbündeten vereinigten ihr Heer ei-nige Tage darauf wieder bei Löwen und zogen den Herzogvon Würtcmberg an sich.
Nach dieser Schlacht glauben die Franzosen nicht imStande zu sein an die Eroberung von Löwen oder Brüsselzu denken, und noch weniger wollen sie ihre Infanterievor dem verschanzten Lager von Lüttich zu Grunde rich-ten ; sie entschließen sich daher zur Belagerung von Charleroi.
In der That ist es wohl zu begreifen wie ein Sieg,dem so wenig Folge gegeben wurde, eben rurv hinreichenmußte, sie vor einem Angriffe der Verbündeten wahrenddieser Belagerung zu schützen Ein Angriff auf Brüssel,abgesehen davon, daß die Verpflegung des Heeres bei dendamaligen Anstalten viel Schwierigkeiten zeigte, mußte aucheine ganz andere Reaction der Verbündeten hervorrufe»,und so hatte sich die französische Armee- in der Möglichkeiteines mißlungenen Erfolges befunden, dies aber scheutedie Eitelkeit des Königs und seiner Feldherrn aufs allerÄußerste. Die Ehre der Waffen war ihnen mehr werth