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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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scheiden konnte. Selbst das Zufallen der Belgier, wennes auch ganz so unzweifelhaft gewesen wäre als Bonaparteglaubt, würde in die Wageschale seiner allgemeinen Ver-hältnisse kein großes Gewicht gelegt haben.

Nichts ist in der Strategie so wichtig, als diejenigenKräfte mit welchen man einen Stoß verrichten will, nichtvergeblich zu brauchen, also nicht einen Lufthieb zu thun.So würde man aber die Unternehmung gegen Wellingtonund Kleist, wenn sie wirklich glücklich gewesen wäre, eini-germaßen haben ansehen müssen.

Freilich wenn man nur an das Verhältniß von 35zu 70 denkt in welchem die Streitkräfte hier erscheinen,so dürfte für Bonaparte in keiner der spätern Periodenein vortheilhafteres zu erwarten gewesen sein. Aber eskommt ja nicht blos auf die Wahrscheinlichkeit eines Sie-ges an, sondern auch auf das Gewicht desselben. Nun istaber klar daß der Sieg über der feindlichen Machtnicht von solcher Entscheidung sein kann wie der über f.Wenn nun aber schon ein Sieg über dieses Drittheil (dieSchlacht von Bellealliance als gewonnen angenommen) esnoch sehr zweifelhaft ließ ob Bonaparte nicht erliegen würde,so läßt sich nicht einsehen, wie sich aus einem so unbedeuten-den Erfolge wie dieser erste gegen Wellington und Kleistgewesen wäre, wichtige Resultate hätten entspinnen sollen.

Bonaparte verwarf also wohl mit großem Recht denGedanken, gleich im ersten Augenblick über die Verbünde-ten herzufallen, um einen Zeitpunkt abzuwarten wo sich eineMacht gegen ihn aufgestellt haben würde die zu besiegender Mühe werth wäre.

VIH

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