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müßen, und von dieser war nichts Bestimmtes bekannt.Eine Kriegserklärung war noch nicht vorhanden, daß dieGarden Paris verlassen hatten (welches den 8. Juni ge-schah) noch nicht bekannt, und so blieb man bis zum 14.in einer Art von tadelnswerther Schwebe, in einem Zu-stande von dem man wohl fühlte daß er gefährlich werdenkönnte, aus dem man auch entschlossen war herauszutreten,in dem man aber dennoch überrascht wurde.
§. 19 .
Bonaparte versammelt sein Heer.
Bonaparte hatte beschlossen den Feldzug am 15. Junizu eröffnen. Den 6. brach das 4te Korpö von Metz auf,einige Tage später das Iste von Lille. Der Aufbruch wurdedurch verstärkte Vorposten aus den Festungen maskirt. Den8. brach die Garde von Paris auf, das bte Korpö vonLaon, das 2te von Valenciennes. Alle diese Korpö trafenden 13. zwischen Philippeville und Aveöneö ein, in welchemletztem Orte Bonaparte, nachdem er den 12. Paris ver-lassen hatte, gleichfalls den 13. Abends eintraf.
Metz ist von Philippeville ungefähr 25 Meilen, wo-rauf das 4te Korpö 8 Tage verwendete; von Paris nachAveöneö, wozu die Garde nur 6 Tage brauchte, sind30 Meilen; jenes ist aber Transversalweg ohne großeStraße. Da man einen Marsch niemals ohne die genauesteKenntniß einzelner Umstände vollkommen beurtheilen kann,so kann man hier auch wohl annehmen daß Bonaparte,der seine Hauptabsicht auf Überraschung gerichtet hatte, diemöglichste Geschwindigkeit seinen Korps gegeben haben wird.Den 14. zogen sich die französischen' Korps noch enger zu-sammen und nahmen folgende Aufstellung in 3 Kolonnen: