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endlich waren sie unruhiger und kampfbegieriger. Diese un-sere Ansicht von Bonapartes Planen hat sich auch in denMemoiren bestätigt gefunden/ denn er sagt daß Blücher/ein alter Husar und tolldreister Charakter/ gewiß Welling-ton schneller zu Hülfe geeilt sein würde als der behutsameWellington jenem.
Traf Bonaparte auf Blüchers Hauptmasse/ so hoffteer sie durch einen schnellen Anfall zu schlagen ehe Wel-lington herbei kommen könnte; traf er auf seinen rechtenFlügel/ so war das weniger gut/ doch konnte er wohl den-ken daß er im Verfolgen desselben auf Blücher selbst sto-ßen und ihn dann etwas später zur Schlacht bringe»/ aberdabei auch von Wellington weiter abdrängen würde. Inbeiden Fällen hatte er die Aussicht/ Blücher/ indem er ihnauf seinem Marsch zu Wellington antraf/ nicht gehörigvereinigt zu finden/ weil jener Marsch als ein strategischerFlankenmarsch aus weitläuftigen Quartieren nicht gut einevollkommene Vereinigung zuließ,
So/ scheint es/ muß man sich den nähern bestimmtenOperationsplan Bonapartes denken und motiviren. AlleSchriftsteller die über diesen Feldzugj geschrieben haben/fangen damit an zu sagen/ er warf sich zwischen beide Ar-meen um sie zu trennen. Diesem in der Militairsprachezu einem terminus teclmicus gewordenen Ausdruck liegtaber keine klare Idee zum Grunde. Der Zwischenraumzwischen 2 Armeen kann kein Operationsobjckt sein; esWare sehr unglücklich wenn ein Feldherr wie Bonaparteder es mit einem doppelt so starken Gegner zu thun hat/anstatt mit vereinter Kraft auf die eine Hälfte zu treffen/auf den leeren Zwischenraum träfe und also einen Lufthiebthäte, er verlöre seine Zeit, während er gerade nur in derhöchsten Ökonomie derselben seine Kräfte verdoppeln kann.