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§- 25.
Die Schlacht von Ligny.
Bonapartes Streitkräfte waren am Morgen des 16.noch nicht ganz zu einem Angriff vereinigt.
Der linke Flügel unter Ney war von Fraöne bis ge-gen Marchienne auf einem Raum von etwa 2 Meilen eche-lonirt, wie die Franzosen sich auszudrücken pffegen; eben sodas Centrum und der rechte Flügch denn das 6te Korpssiand hinter Charleroi. Dazu kam daß die Truppen den15. um 4 Uhr schon die preußischen Vorposten angegriffenhatte«/ also wahrscheinlich den größten Theil der Nachtmarschirt waren/ daß sie sich den ganzen 15. bis in dieNacht entweder geschlagen oder unter den Waffen und aufdem Marsche zugebracht hatten; es war also unmöglichdaß den 16. in den Morgenstunden ein Angriff Blüchersbei Sombres und der Niederländer bei L^uatrebras erfolgte.Bei Sombres hatte sich Bonaparte durch die Umständeselbst davon überzeugt/ und es fiel ihm daher auch nichtein die Schlacht Vormittags anzufangen; eben die Um-stände aber fanden bei Quatrebras Statt/ und so ist derVorwurf den er Ney macht/ nicht schon am 15. Abendsoder den 16. in den Morgenstunden Ouatrcbras mit sei-ner ganzen Stärke besetzt zu haben/ leichtsinnig und unge-gründet.
Hätte der wirkliche taktische Stoß mit der Haupt-macht gegen die Hauptmacht schon am 16. VormittagsStatt finden können/ so wäre es ein ungeheurer Fehler ge-wesen damit gezögert zu haben; denn Blücher war im Ver-sammeln/ das wußte Bonaparte/ und da die ganze Machtder Preußen den 75/000 Mann so sehr überlegen wardie er dagegen verwenden konnte/ so war Nichts so wich-