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tig, als die Schlacht zu liefern ehe Alles beisammen war.Das 3te Armeekorps z. B. kam erst um 10 Uhr an.Aber die französischen Truppen brauchten Zeit um auszu-ruhen/ sich Lebensrnittel zu verschaffen/ abzukochen und dem-nächst sich enger zusammen zu ziehen; das konnte nicht Al-les in einer kurzen Sommernacht geschehen/ und es ist garnicht zu verwundern wenn darüber der Vormittag des 16.hinging. Zwischen 11 und 12 Uhr rückten die französi-schen Truppen gegen General Zieten von Neuem an; die-ser Hatte' seine Brigaden bereits in die ihm angewieseneStellung zurückgeschickt und stand noch mit der Kavalleriein der Ebene von Fleurus. Bis etwa um 1 Uhr dauer-ten die Bewegungen durch welche diese Kavallerie in dieStellung zurückgedrängt wurde. Dann rekognoscirte Bo-naparte die preußische Stellung und erst gegen 3 Uhrkonnte der wirkliche Angriff beginnen.
§. 26.
Blüchers Anordnungen.
Es war/ wie wir schon gesagt haben/ ursprünglich dieIdee gewesen die Stellung von Sombres längs der Brüs-seler Chaussee zu nehmen/ und wahrend Bonaparte seinenAngriff darauf entwickelte ihn mit dem größten Theile derMacht von der Seite selbst anzufallen. Als man die Ar-mee am 16. des Morgens bei Sombres versammelte/ fandman es bedenklich nicht die Gegend gleich von Hause ausstark zu besetzen/ von woher der Herzog von Wellingtonmit einem Theile seines Heeres kommen sollte. Man wähltealso für das Iste und 2te Korps eine Aufstellung zwischenSt. Amand und Sombres/ glaubte aber auch die Gegendvon Sombres bis Ballatre nicht unbesetzt lassen zu kön-