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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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près de Fleuras n’étoit pas offensive. Une partieétoit masquée; l’armée prussienne dut être sans in-quiétude. —

Man kann nicht sagen daß diese Erzählung mit jenen4 Ordres im Widerspruch stände, aber eö fällt doch Fol-gendes auf:

1. Daß sich eine solche Bestimmung wie sie hier an-gegeben ist nicht unter den Ordres des Marschalls vorge-funden hat. Vielleicht war sie mündlich, vielleicht ist sieverloren gegangen.

2. Daß die dritte Ordre sich gar nicht auf eine frü-here Ordre der Art zu beziehen scheint, sondern die Sacheetwas anders auffaßt, -und wahrscheinlich würde doch Soultdie Bestimmung von welcher Bonaparte spricht auch ge-schrieben oder wenigstens genau gekannt haben.

3. Wer ein wenig Übung in diesen Dingen hat wirdfinden daß die vier von Gamot mitgetheilten Ordres mehrden Charakter der Wahrheit haben als die Dispositionwelche Bonaparte ihm in seinen Erzählungen vorschreibt.

4 . Endlich ist in dieser Erzählung die Gardekavalle-riedivision zu der dem Marschall Ney bestinnnten Truppen-masse gerechnet, während die erste jener 3 Ordres doch be-stimmt vorschreibt daß sie zurückbleiben sollte. In St. He-lena konnte Bonaparte diesen Umstand vergessen haben, abernicht ein Paar Stunden nachdem er den Befehl gege-ben hatte.

Und nun die innere Beschaffenheit dieser Disposition.

1. Ney wird mit einigen 40,000 Mann gegen Brüssel2 Meilen weit vorgeschickt wo er leicht auf 50- bis 60,000Engländer und Niederländer stoßen kann. Diese soll er schla-gen und es wird über die Sicherheit des Erfolgs kein Zweifelgehegt. Gleichwohl waren die englischen Truppen, von Wel-