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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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gen den Rücken Blüchers zu verwenden. Das war unge-fähr sein Plan; wie groß dieser Sieg über Blücher wer-den könnte ließ sich in der Lage in welcher Bonaparte warunmöglich vorher besiimmen; er mußte mit Allem zufrie-den sein was ihm ein sehr energischer Stoß bringen konnte;zu einem überwältigende«/ vernichtenden Plane reichten Zeit/Kräfte und Umstände nicht hin; wenn ein mäßiger Siegihm Nichts half/ ihn nicht von dem Abgrunde zurückrißan dem er als ein großer Waghals hinfchwindelte/ so be-weist das nur die Unsicherheit seiner Lage/ das Gefährlichefeines Spiels und das ist es gerade was er nicht Worthaben will.

§- 32 .

H a u p t m o m e n t e der Schlacht.

In dem Hergänge der Schlacht selbst sind nun dreiverschiedene gleichzeitige Akte zu unterscheiden. Der Kampfum die Dörfer St. Amand/ der Kampf um das DorfLigny und die Demonstration gegen das 3te Armeekorps.

Der erste dieser drei Akte war der blutigste/ der zweiteder entscheidendste/ der dritte an sich unwichtig/ aber alsein wirksamer Scheinangriff der Franzosen zu betrachten.

In dem Kampfe um St. Amand kann man die Er-eigniffe ungefähr auf folgende Weise gruppiren.

1. Das südliche also das eigentliche Dorf St. Amandwird von der französischen Division Lefol vom 3ten Korpsum 3 Uhr angegriffen. Die Iste Brigade welche mit 6 Ba-taillonen dahinter steht/ unterstützt die darin stehenden 3 Ba-taillone der 3ten Brigade und unterhält das Gefecht immehrmaligen Wechsel von Nehmen und Verlieren eineStunde lang/ wobei sie die 3 in Bry stehenden Batail-lone heranzieht und verbraucht. Um 4 Uhr ist dieses Dorf