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aber es vergehen fast 2 Stunden ehe die Nachricht zurück,kommt daß es das Iste französische Armeekorps fei. Dar-über geschieht der Stoß auf Ligny erst um 8 Uhr.
Auch diesen Stoß thut Bonaparte nicht mit der gan-zen Masse seiner Reserve sondern nur mit etwa der Halstederselbe«/ nämlich mit den übrigen Garde»/ wahrend dasOte Korps wieder als Reserve zurückbleibt.
Blücher hat zu Anfang der Schlacht das Iste Armee-korps/ 27/000 Mann/ in der Stellung von Ligny undSt. Amand und das 3fC/ 22/000 Mann/ in der Stel-lung von Sombref bis Ballatre verwendet und nur das2te mit 29/000 Mann als Reserve zurückgestellt. Zwarhätte das 3te Armeekorps/ da der Feind es nicht ernstlichangriff/ zusammengezogen und als Reserve betrachtet wer-den können; zwar rechnete er noch auf die Ankunft Bü-lowö; allein beides geschah nicht und so blieb das Verhält-niß der preußischen Reserve immer ungünstig. Nach undnach wurde wie wir gesehen haben das 2te Armeekorps/also die Reserve/ zur Unterhaltung des Gefechtes verwen-det/ es blieb also Nichts um die Entscheidung zu geben/wenn auch der Stand des Gefechtes vollkommen im Gleich-gewicht geblieben wäre oder sich gar für uns günstig ge-neigt hätte.
Als der Tag sich neigte war das Verhältniß der ge-genseitigen Kräfte ungefähr folgendes;
Blücher hatte 38/000 Mann Infanterie in den bei-den Dörfern verbraucht die bedeutend gelitten/ sich zumTheil verschossen hatten und als Schlacken betrachtet wer-den mußten in denen nicht viel Kräfte mehr lebten. 6000Mann Infanterie standen hinter t>cn Dörfern in einzelnenBataillonen zerstreut die aber noch nicht gefochten hatten.Das Übrige der 50/000 Mann des Isten und 2ten Ar-