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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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ten Sorgfalt sucht und die als die entscheidendere jedesmalgerechtfertigt ist/ wenn man der Stärkere ist und die brei-tere Basis hat.

Wollte man aber seinen Rückzug gegen die Maas imschlimmsten Falle aufgeben/ so war die Stellung von Som-bres ganz unnöthig oder höchstens um den Feind in einerbeengten Lage zu erhalten mit 1 Brigade zu besetzen. Fürdie Ankunft Bülows war diese Besetzung offenbar nichtnothwendig/ denn 35/000 Mann/ wenn sie (wie im erstenFalle Wellington) als Flankenkorpö wirken sollten/ würdenschon einen Übergang über den Lignybach gewonnen haben/wenn der Feind ihn wirklich besetzt haben sollte welchesnicht einmal wahrscheinlich ist.

Nichts scheint so wesentlich als sich bei der Einleitungeines so großen Aktes wie eine Schlacht ist gleich die all-gemeinsten Verhältnisse recht bestimmt zu denken/ und vondiesen ist keins so wichtig und einflußreich als die Rückzugs-straßen / denn sie bestimmen die Lage der Fronte und alleHauptlincamente der in der Schlacht möglichen Bewegun-gen. Blücher blieb hier wirklich in einer halben Maaßre-gel d. H. zwischen zwei entgegengesetzten stecken.

2. Selbst im Laufe der Schlacht d. h. etwa um 4oder 5 Uhr hätte man dem General Thielemann noch auf-geben können sein Korps zu sammeln und von Montpo-triaup und Point du jour aus gegen die rechte Flanke desFeindes vorzudringen; dann hatte das Gürardsche Korpsentweder weichen oder früher von der Garde unterstützt wer-den müssen und wenn dann Thielemann/ von Grouchy undder Garde angegriffen/ auch wieder über den Bach hattezurückgehen müssen/ so würden doch die französischen Re-serven früher absorbirt worden sein und der Stoß im Cen-tro von Ligny aus wäre wahrscheinlich gar nicht erfolgt;