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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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auch leicht sein daß ein Theil dieses rechten Flügels dadurchganz verloren ging.

c. Durch den Stoß auf Ligny wurde die preußischeArmee in ihrer natürlichen Rückzugslinie bedroht und imFall sie diese durchaus halten wollte in große Verluste ver-wickelt.

6. Endlich waren St. Amand und Ligny für dieerste Aufstellung der französischen Armee bei Fleurus dienächsten Angriffspunkte; ein weiteres Umgehen über Wag-mlée hatte den Angriff vielleicht um eine ganze Stundeverzögert; es war aber als Bonaparte die preußische Stel-lung rekognoscirte schon Mittag vorüber, also nicht vielZeit zu verlieren.

Auf diese Weise erscheinen die Gründe zu dieser Formdes Angriffs aus den nächsten Umständen hinreichend mo-tivirt und diese nächsten Umstände sind immer die welcheim Kriege am stärksten bestimmen.

3. Will man die Sache aber aus einem umfassen-dern Standpunkte betrachten, so muß man sich zuerst fra-gen ob Bonaparte besser that den Angriff auf Blücher soeinzurichten daß er ihn zu Wellington Hintrieb oder so daßer ihn von diesem abdrängte, und darauf allerdings ant-worten daß das Letztere einen für den ganzen Feldzug mehrentscheidenden Erfolg hätte haben können.

Hätte Bonaparte mit dem rechten Flügel St. Amandangegriffen, mit dem linken Wagnelee und wäre mit einerdritten Kolonne gegen die Chaussee von Brüssel vorgedrun-gen, so würde die preußische Armee, im Falle sie die Schlachtverlor, genöthigt worden sein längs der Römerstraße, alsonach der Maas zurückzugehen und eine Vereinigung inden nächstfolgenden Tagen mit Wellington wäre sehr un-gewiß, vielleicht unmöglich geworden.

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