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Gesetzt er hätte den 15. Abends oder den 16. in allerFrühe geschlagen was er von der Division Perponcher vorsich hatte und wäre nachgedrungen/ so würde natürlich einFeldherr wie Wellington seine Maaßregeln danach einge-richtet/ etwas weiter zurück eine Stellung mit den zuerstankommenden Reserven gewählt/ in dieser die geschlageneDivision aufgenommen und nun durch Widerstand die Zeitgewonnen haben seine andern Divisionen und Korps herbei-zuziehen. Je weiter Ney vordrang/ um so mehr beschleu-nigte er den Zeitpunkt wo Wellington vereinigt war. Wiekühn und wie glücklich er also auch war/ es mußte immerzu einem großen Mißverhältnisse der Macht und in einesehr gefährliche Lage führen. Um diese Folgerung nichteinzuräumen/ müßte man annehmen daß die Armee des Her-zogs von Wellington durch Ney förmlich auseinander ge-sprengt/ in Verwirrung gebracht und einzelne Divisionenaufgerieben worden wären u. s. w./ eine Voraussetzung dierein illusorisch sein würde.
Nun wird man wohl sagen daß/ wenn Ney sich amAbend des 16. oder am Morgen des 17, auch einem sehrüberlegenen Feinde gegenüber befunden hätte/ der Zweckvollkommen erreicht gewesen wäre diesen Feind von derMitwirkung bei Ligny abzuhalten und daß der Marschallsich dann zurückziehen konnte. Aber konnte denn Ney mitsolcher Bestimmtheit wissen daß die überlegene Macht nichtschon den 16. Mittags ihm gegenüber stehen würde; konnteer/ der angewiesen war auf einer Straße tête baissée vor-zudringen/ wissen ob er nicht/ wenn er dann zuletzt denKopf und die Augen aufhöbe/ von feindlichen Kolonnenrechts und vor Allem links umgangen tmö in seiner Stel-lung festgehalten sein würde? Konnte ihn: da nicht Van-öammcS Schicksal 1813 einfallen? Von welchem Feldherrn