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hat man je verlangt daß er mit 40,000 Mann auf einereinzigen Straße mitten zwischen den feindlichen Korps vor-dringen sollte?
Man sieht, wenn man diesen Betrachtungen folgt, daßNey doch niemals daran denken konnte durch seine Offen-sive den Feind, der von dieser Seite kam, zu Paaren zutreiben, sondern daß sein Ziel nichts Anderes sein konnteals etwa den Punkt von Quatrebraö zu gewinnen und wasschon dort sein konnte zu vertreiben, und mehr hat auchBonaparte von ihm nicht verlangt. Man kommt also da-hin den Punkt von Ouatrebras wie eine sehr gute Stel-lung zu betrachten, vermittelst welcher der französische Mar-schall im Stande war einen überlegenen Feind im Laufedes 16. aufzuhalten.
Ist denn nun der Punkt von Oluatrebras eine solcheStellung? Indem man sich immer des Ausdrucks „Po-sten" bedient, scheint man es vorauszusetzen.- diese Vor-aussetzung ist aber eine ganz gratuite, denn kein Menschhat es bewiesen, sogar hat eö keiner behauptet, ja es hatkeiner auch nur davon gesprochen. Eine solche unbegrün-dete Voraussetzung kann man aber in der Kritik durchausnicht gelten lassen.
Um über den Punkt von Ouatrebras als Stellungfür Ney ein Urtheil zu haben, müßte man da gewesen sein,denn Stellungen lassen sich durchaus nicht nach Planenbeurtheilen; man hat aber nicht einmal einen guten Planjener Gegend. Im Allgemeinen muß man aber sagen daßjeder solcher Kreuzpunkt der Straßen einer Stellung nach-teilig ist, weil man seine Rückzugsstraße nicht gut senk-recht hinter sich haben kann. Aber gesetzt auch der Punktvon Auatrebraö wäre eine recht gute Stelung, so war erdoch gewiß niemals ejne starke, und da nicht Zeit hatte