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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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gar nicht verfolgte»/ Blücher «»belästigt nach Wavre kamund dort seine Korps am 17. Abends vereinigen konnte.

Wenn man hier auf einen so großen Unterschied vondem früheren Verfahren der Franzosen zu stoßen scheint,so muß man sich auch die Verschiedenheit der Lagen gehö-rig denken. Die außerordentliche Energie im Verfolgenwelcher Bonaparte in seinen früheren Feldzügen so glän-zende Resultate verdankt, war ein einfaches Nachschiebensehr überlegener Kräfte hinter einen ganz überwundenenFeind. Jetzt aber mußte er sich mit seiner Hauptmasseund namentlich mit den frischesten Korps gegen einen neuenFeind wenden, über den der Sieg erst noch erhalten wer-den sollte. Was verfolgen sollte waren das 3te und àKorps, gerade die beiden die sich bis 10 Uhr Abends imblutigsten Gefechte befunden hatten und nun nothwendig et-was Zeit brauchten sich wieder zu ordnen, zu stärken undmit Munition zu versehen. Die Kavalleriekorpö hatten frei-lich nicht gelitten und hätten also wohl die preußische Ar-rieregarde früh drängen können; daß sie es nicht thatenmag ein Fehler sein, aber die bloße Kavallerie würde keinesolche Resultate haben herbeiführen können wie das allge-meine Nachrücken der Franzosen nach ihren frühern Sie-gen sie gegeben hat, denn die Gegend ist zu durchschnittenum mit bloßer Kavallerie viel ausrichten zu können.

Blücher hatte seine natürliche Rückzugölinie aufgege-ben um mit dem Herzoge von Wellington in Verbindungzu bleiben, denn da die erste Schlacht gewissermaßen ver-pfuscht war, so war er zu einer zweiten entschlossen undließ den Herzog von Wellington wissen daß er ihm mitseiner ganzen Armee zu Hülfe kommen wollte.

Blücher hatte nämlich, da seine Arrieregarde gar nichtgedrängt worden war und er nicht wußte was aus den

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