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Franzosen geworden war, die natürliche Idee gefaßt Bo-naparte habe sich mit seiner ganzen Macht gegen Welling-ton gewendet; er glaubte also nur wenig Truppen an demDefilee von Wavre lassen zu müssen um mit dem Ganzenzum Herzoge sioßen zu können.
Dieser Entschluß Blüchers ist unstreitig des höchstenLobes würdig. Gegen alle Vorspiegelungen welche in sol-chem Falle hergebrachte Regeln und falsche Klugheit einge-ben mußten, folgte er dem gesunden Menschenverstände,entschlossen sich am 18. zu Wellington zu wenden und lie-ber aus seinem Kriegstheater gewissermaßen auszuwandernals die Sachen halb zu thun. Die Schlacht welche er ver-loren hatte, war keine Niederlage, sie hatte die Gesammt-macht seiner Kräfte etwa nur um ein Sechstel vermindert,mit fast 100,000 Mann konnte er die Schlacht welche demHerzoge von Wellington bevorstand zu einem unzweifelhaf-ten Siege machen; dazu kam das Bedürfniß den Fleck ab-zuwaschen welchen die Waffenehre am 16. bekommen undden Ruhm zu erwerben einem Bundesgenossen beizustehen,selbst über alle Erwartung beizustehen, der ihm gegen alleErwartung am Tage vorher nicht hatte beistehen können.Es konnte keine großartigeren, Verstand und Herz mehransprechenden Motive geben.
Die Bewegungen Blüchers am 18. wollen wir angebenwenn wir seines Antheils an der Schlacht am 18. gedenken.
§. 38.
Wellington am 17 . und 18 .
Wellington hatte am Abende des 16. das Korps desPrinzen von Oranien und die Reserven bei Ouatrebrasbeisammen, mit Ausnahme der Division Chasse und 2 nie-vi« 8