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könnten/ so befahl er dem General Bülow mit den beidenBrigaden und der Reservekavallerie den Angriff auf das6te feindliche Korps zu machen. Dies geschah um halb5 Uhr; die beiden andern Brigaden folgten bald als Reser-ven der 15ten und 16ten/ und so war denn bei BülowöÜberlegenheit und den wenigen Terrainvortheilen des Fein-des der erste Widerstand nicht groß/ sondern die 12,000 M.unter Lobau mußten sich fechtend in der Richtung aufBelle-Alliance zurückziehen. General Bülow erhielt den Be-fehl sich in seinem Angriff immer weiter links zu ziehe«/um so das Dorf Planchenoit zu erreichen und zum Gegen-stände des Angriffs zu machen. Der rechte Flügel Bü-lows aber hatte sich schon bei dem Dorfe Smouhen mitdem Feinde eingelassen/ so daß also das 4te Korps eine et-was ausgereckte Stellung bekam/ wodurch dem Stoß aufPlanchenoit diejenige Kraft benommen worden zu sein scheintdie er sonst hätte haben können.
Bonaparte seinerseits sandte/ als er sah daß der Ge-neral Lobau sich bis gegen die Chaussee zurückziehen mußte/die Division der jungen Garde zu seiner Verstärkung ab.Das Gefecht kam nun hier zum Stehen/ weil General Bü-low nicht eher weiter vordringen konnte als bis er im Besitzvon Planchenoit war. Es trat nun ein langer Kampf mitoft wechselndem Erfolge um dieses Dorf ein. Da die an-dern beiden Divisionen der französischen Garde dicht dahin-ter standen und es wirklich nach und nach mit 4 Bataillo-nen unterstützten / so begreift man den lange zweifelhaftenErfolg auf diesem Punkt/ der auch nicht eher ganz für un-sere Truppen entschieden wurde/ bis daö 2te Armeekorpsherankam und einen Theil seiner Kräfte gleichfalls auf diesDorf richtete/ wodurch es dann bleibend in unsere Händekam/ welches zwischen 7 und 8 Uhr gewesen sein mag.viii 9