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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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171
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Befehl von Bonaparte entlassen wurde/ den Preußen inden Fersen zu liegen/ so können wir uns in der That nichtwundern wenn dieser Marschatl nicht auf den Gedankenkam/ vor allen Dingen die Dyle aufzusuchen und diesenFluß hinunter zu gehe»/ entweder auf seinem rechten oderwas noch besser gewesen wäre auf seinem linken Ufer. Höch-stens hätte man erwarten können daß er ein beträchtlichesDetafchement/ etwa 1 Division Infanterie und Kavallerie/auf Mont St. Guibert gesandt hätte um mit Bonapartein einer Art von Verbindung zu bleiben. Aber theils wa-ren die Franzosen niemals verschwenderisch mit dem Thei-len der Kräfte/ sondern mehr in dem System Alles aufeinem Fleck zu haben und nur die allernothwendigsten Ent-sendungen zu mache«/ theils war die Aufmerksamkeit immergegen die Maas gerichtet und das machte die Dyle gleichgül-tig. Wir finden es also gar nicht auffallend daß Grouchyüber Gembloux hinter Blücher herzog oder vielmehr herzu-ziehen glaubte und erst sich gegen die Dyle wandte als ihndie preußische Fährte dahin zog.

Aber sobald er erfuhr Blücher habe sich an die Dylegewandt/ welches in der Nacht vom 17. auf den 18. inGembloux geschah/ so mußte ihm gleich der Gedanke in dieSeele schießen/ das könnte nur sein um sich wieder an Wel-lington anzuschließen/ denn man verläßt seine natürlicheRückzugöstraße nicht umsonst. Von dem Augenblick anmußte er sich für bestimmt halte«/ nicht Blüchers Arriere-garde in den Fersen zu liegen/ sondern sich zwischen ihn undBonaparte zu setzen um sich Blücher vorlegen zu könnenim Fall er rechts abmarschiren wollte. In diesem Sinnemußte er von Gembloux aus sich auf dem kürzesten Wegean die Dyle wende»/ also etwa über Mont St. Guibert/um entweder die preußischen Korpö/ welche sich in dieser