172
Gegend befinden könnte»/ zu vertreiben oder wenn fie nochfrei war/ selbst eine Stellung auf dem linken Ufer zu neh-men/ welche die bei Wavre stehenden Korpö im Zaum hal-ten konnte. So erscheint unö das Resultat/ welches Grouchy îaus seiner Lage durch eine einfache und natürliche Betrach-tung ziehen konnte/ und diese Betrachtung/ nicht das Ka-nonenfeuer von Bette-Atliance/ mußte ihn von seiner Rich- itung ab an die obere Dyle bringen. I
, Es ist nämlich von Bonaparte und vielen Andern demMarschall Grouchy vorgeworfen worden/ daß er nicht aufden Rath Ercelmanö und Gerardö gehört habe/ die ihnauf das furchtbare Kanonenfeuer bei der Hauptarmee auf-merksam gemacht und in ihn gedrungen hatten seine Be-wegung ohne weiteres dahin zu richten; es ist dabei der inder Geschwindigkeit von Rogniat fabrizirte Grundsatz inAnspruch genommen worden: daß der Befehlshaber einerabgesonderten Kolonne immer seine Richtung dahin zu neh-men habe wo ein heftiges Feuer die Krise einer Entschei-dung andeute. Aber dieser Grundsatz kann nur für solcheFalle gelten wo der Befehlshaber einer abgesonderten Ko-lonne durch die Umstände in eine zweifelhafte Lage ge-setzt worden ist/ in der die frühere Klarheit und Bestimmt-heit seiner Aufgabe sich in die Ungewißheiten und Wider-sprüche der Erscheinungen verliert/ die in der Wirklichkeitdes Krieges so häufig find. Anstatt unthätig stehen zubleiben oder ohne bestimmten Zweck umherzuirren/ wird einsolcher Befehlshaber freilich bester thun seinem Nachbar zuHülfe zu eilen wenn ein heftiges Feuer seine Noth andeu-tet. Aber vorn Marschall Grouchy zu verlangen daß ersich um Blücher nicht weiter bekümmern/ sondern dahinmarschiren sollte wo ein anderer Theil des Heeres miteinem andern Feinde eine Schlacht liefert, daö wäre gegen