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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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176
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Ferner ist es eine HauptansichL in der Strategie: daßin Fallen großer Entscheidung die Vernichtungder feindlichen Streitkraft die große Hauptsacheist und daß sie immer mehr als das einzige agensbetrachtet werden muß je entscheidender derKampf ist; je mehr dies der Fall ist, um so gleich-gültiger wird der Ort wo diese Vernichtung Stattfindet; da wo sie am größten sein kann/ da ist îsie am wirksamsten. Freilich können hier gewisse Dingeimmer noch ein merkliches Gewicht behalten/ z. B. der Ruf !des Feldherrn und des Heeres / die Nähe der Hauptstadt/ |Verhältniß zu Bundesgenossen u. s. w. Alle diese und ähn-liche Dinge muß man als Nebenbestimmungcn individuellwürdige«/ aber die Theorie hat ein Recht die Vernich-tung der Streitkräfte als die Hauptsache zu betrachten.

Unter diesem Gesichtspunkte nun erscheint es uns auchhier als die Hauptsache daß Bonaparte von den ihm gegen-überstehenden 215/000 Mann so viel als möglich außerWirksamkeit setzte/ und es ist fast gleichgültig ob dies ge-gen Blücher oder gegen Wellington oder gegen Beide ge-schah. Zwar wollen wir einräumen daß der moralische Ein-druck des Gesammtsieges größer sein mochte wenn Wel- !lingtons unbesteckter Ruhm und die Tüchtigkeit der engli-schen Truppen dabei mit zu Grunde gingen/ aber dies istdoch nur eine kleine Nüance die nicht in Betrachtung kom- >men kann wenn eine bedeutend größere Vernichtung derverbündeten Streitkräfte ihr entgegengestellt wird.

Wir glauben also/ daß wenn Bonaparte im Standewar durch eine zweite Schlacht gegen Blücher sich mehrWahrscheinlichkeit eines zweiten Sieges und grö- jßere Erfolge dieses Sieges zu verschaffen als Idurch eine Schlacht gegen Wellington/ er unbedenklich das j

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