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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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178
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lich dem Marschall Ney eine vollständige Niederlage beige-bracht und ihn über die Sambre getrieben hätte, so kön-nen wir doch behaupten daß man gegen 40,000 Mannnicht eben die Vortheile erringen könne wie gegen 115,000 ;jede Trophäe die Wellington errang wurde vielleicht miteiner dreifachen durch Blücher bezahlt. Freilich konnte derSieg Wellingtons über Ney nicht zweifelhaft sein und dervon Bonaparte über Blücher war eö vielleicht noch, aberBonaparte war in der Lage daß/ wenn die Wahl zwischeneiner größeren Wahrscheinlichkeit und einer größeren Ent-scheidung des Erfolgs zu treffen war/ er immer zu derletzter» greifen mußte. Feldherren die den Krieg mit einemgleichgewichtigen Spiele der Kräfte führe«/ die nicht dasSchlimmste zu fürchten haben und nicht das Größte wol-le«/ die »können stch für den kleineren aber mehr gestchcrtenVortheil entscheiden; Bonaparte» hätte eine solche Behut-samkeit in den Abgrund geführt.

Wenn also der zweite unserer Anfangs aufgestelltenGrundsätze richtig ist/ daß in Fällen einer sehr gewaltsamenSpannung der Interessen und großen Entscheidung dieVenüchtung der feindlichen Streitkräfte die Hauptsache istund daß von dieser Hauptsache alle geographischen und geo-metrischer Verhältnisse überwältigt und ganz fortgeschwemmt/in ihrem Wirkungen vernichtet werden: so kann auch Alleswas etwa aus der Stellung der Heere in Beziehung aufBastö und die geographischen Punkte der Gegend Vortheil-haftes für die Verbündeten hervorzugehen scheint, nicht inBetrachtung kommen.

Wirft z. B. Wellington den Marschall Ney überCharleroi zurück, so steht er Bonaparte im Rücken undschneidet seine Verbindungslinien ab; das würde wirksamwerden, wenn Bonaparte in dieser Lage bleiben wollte und