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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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verbündeten Heeren das nirgends hinreichend vertheidigteLand offen und diese Heere erschienen in wenig Wochenvor der Hauptstadt, indem sie zugleich das halbe Frankreicherobert hinter sich ließen. Wie konnte ein durch politischeParteiung gespaltenes Volk unter solchen Umständen nochWiderstand leisten, und mußte nicht diese Unmöglichkeit inParis selbst den ersten Stoß der innern Reaktion herbei-führen?

, Alles was Bonaparte und seine Wortführer gesagt ha-ben von den großen Kräften die noch vorhanden waren,von der Möglichkeit, ja von der Leichtigkeit eines fernernWiderstandes, ist bloßer Wortschaum. Indem sie den Ver-lust von 40,000 Mann schon in ein reines Zahlenverhält-niß zu den vorbereiteten Streitkräften setzen, wollen sie füh-len lassen welch einen unbedeutenden Theil er davon aus-macht, sie haben aber allerdings nicht den Muth auf diesenlächerlichen Grund sich laut zu berufen. Es sind nicht40,000 Mann welche auf den Feldern von Ligny undBelle- Alliance Frankreich verloren gegangen sind, sondernes ist ein Heer von 80,000 vernichtet, und dieses Heerwar der Schlußstein des ganzen Vertheidigungöbaueö aufden sich Alles stützte, in dem jede Sicherheit lag, jede Hoff-nung wurzelte; das Heer ist vernichtet und der Feldherr,der es führte, an dessen Wunderthätigkeit das halbe Frank-reich mit einem an Aberglauben grenzenden Enthusiasmushing, der große Magier ist ertappt, wie er selbst es vonBlücher bei Ligny sagte, en livrant äellt. Es stürztalso mit dem Gebäude der Kriegsmacht, die FrankreichsGrenzen schützen soll, auch zugleich das Vertrauen zusam-men zu der Intelligenz die Alles leitet.

Darum hat nie ein Sieg eine größere moralische Ge-walt gehabt als dieser und was sich durch diese Gewalt zu-