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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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getragen hat/ die plötzliche Überwältigung der großen Mei-nungsparkei die sich gegen die Bourbons gebildet hatte/die Absetzung des von halb Frankreich immer noch angebe-teten Bonaparte ist so wenig auffallend oder zufälligen Ein-wirkungen einzelner Menschen zuzuschreiben/ daß es für einhalbes Wunder gelten müßte wenn die Sachen anders 'ge-kommen wären. ' r

Und diese garizè Größe des Sieges konnten die -bei-den verbündeten Feldherren schon am Tage nach der Schlachtdeutlich übersehen/ denn eine Siegötröphae die aus 240 Ge-schütze»/ deren ganzem Park und dem ganzen Feldgerath^desobersten Feldherrn zusammengebaut ist/ laßt Nichts zu wün-schen übrig und ist'idaö untrügliche Zeichen eines zu Grundegerichteten/ ganz' aus dem Felde vertriebenen Heeres. '

§. 53 . ' -

Marsch auf Paris. Erstes Verfolgen.

Die verbündeten Feldherren sahen also deutlich ein daßsie bis Paris keinen Widerstand finden würde«/ daß/ wennwirklich bei Paris der Feind mit ihnen wieder in eine Artvon Gleichgewicht treten könnte/ das Herbeieilen der übri-gen Heere doch in jedem Fall einen wirklichen Rückschlagverhindern würde; der Marsch auf Paris war also erlaubt/Und Alles was in der Strategie erlaubt ist/ ist geboten.Nur dieser Marsch war eine Benutzung des glänzendenSieges/ die seiner selbst/ der beiden Feldherren und demRuhme der Waffen würdig war; jedes geringere Unterneh-men- würde die Siegersphare unausgefüllt gelassen habendie sich austhat/ würde eine wahre Verschwendung der Kräftegewesen sein/ indem man die Früchte wofür bei Ligny undBelle-Alliance der Preis erlegt worden war/ nicht gecrn-tet hätte.