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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Ende April an drei Orten unterhalb des Einflusses derSula über den Dnieper und rückte vor Otschakow, wosie den 10. Juni eintraf und den schlecht befestigten Ortmit 20,000 Mann Besatzung versehen fand. Schon am11. wurden Batterien zum Bombardement angelegt undder Ort gerieth den 13. in Brand und das gab Veran-lassung, daß ein Sturm darauf versucht wurde, der ob-gleich impromptu, doch gelang, weil' die donischen KosackenMittel gefunden hatten, die am Liman (dem. Ausfluß desDnicpers) gelegene, blos mit einer schlechten Mauer ver-sehene Seite zu ersteigen. Die Russen verloren bei diesemUnternehmen 3000 Mann, die Türken aber durch dasNiedermachen nach dem Sturm an 20-000 Mann. Münichließ den General Stoffeln mit 6000. Alaun Besatzung indem ganz zerstörten Ort und zog nun wahrend des übri-gen Feldzugs an dem Bug auf und nieder, ohne an eineUnternehmung gegen Vcnder, wie sein weiterer Auftraglautete, zu denken. Er sah sich durch die Besetzung vonOtschakow und den übrigen meistens durch Krankheitenverursachten Verlust um 24,000 Mann geschwächt, außer-dem fehlte es an Futter, weil die Feinde häufig das Grasder Steppen angezmrdet hatten.

Während seines Aufenthalts am Bug womit ernichts beabsichtigte, als die Verthcidigungöanstalten in Ot-schakow zu beendigen und, den Ort vor einer Belagerungirr diesem Jahre zu sichern, hatte er ein Paar unbedeutendeGefechte mit den Feinden.

Ende Äugust's kehrte er in drei Kolonnen nach derUkraine zurück, der Verlust an Kombattanten bestand wieschon bemerkt, etwa in 16,WO Mann, au Knechten undBauern schätzt Manstein das Doppelte, welches also den