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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Armee nach der Größe des Kriegstheaters einzurichten su-chen würde.

§. 29.

Die Streitkräfte der östreichischenArmee sind in diesem Feld-zuge für den Zweck und die Verhältnisse gering.

Eine höchst merkwürdige Sache ist es/ daß Östreichin diesem Feldzuge von 1757/ in welchem es außer Friedrichdem Großen keinen Feind hatte und wo dieser Feind ihmdoch tüchtig ans Leben kam/ es also zu großen Kraftäuße-rungen herausforderte/ nicht mehr als höchstens 120,000Mann im Felde erscheinen ließ, welche an effektiven Com-battante» vielleicht nicht mögen 100,000 betragen haben.

§. 30.

Die Stärke der preußischen Armee zu Anfang und zu Endedieses Feldzugs.

Die Armee Friedrich des Großen 1757, welche inBöhmen und Sachsen in Thätigkeit war, mochte 120,000Mann betragen. Nach der Schlacht von Leuthen war stebis auf 40,000 Mann zusammengeschmolzen. Bis zumApril, also in etwa vier Monaten mußte ste wieder er-gänzt werden.

§. 31 .

Ansichten der damaligen Zeit über die Schlacht von Prag.

Die strategischen Begriffe der Zeit charakteristrt esgut, daß, wie gesagt, von dem wenigen, was in den fchle-sifchen Kriegen stch auf die Weift zugetragen hat, wie wires jetzt gewohnt stnd, das Glänzendste und Beste, dieSchlacht bei Prag und die Einschließung des Prinzen vonLothringen in Prag, am meisten ist getadelt worden. VonLloyd und den andern Schriftstellern nicht zu reden, so