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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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östreichischen Armee für eine Consequenz gelten lassen will.Das strategische Raisonnement für das Ganze des Kriegesund für den Augenblick mußte Folgendes sein: Eö kommtdarauf a»/ die preußische Armee zu Grunde zu richten/denn in ihr besteht der preußische Staat während des Krie-ges; wo stch eine Gelegenheit dazu findet/ muß sie benutztwerde»/ eö sei bei der östreichischen oder russischen Armeeoder wo sonst; am stärksten wird der Schlag treffe«/ wennman den König selbst schlagen kann. Über die Russen kön-nen wir nicht gebieten/ unser ist das größte Interesse/ derKönig ist uns gegenüber in einer höchst nachtheiligen Lage;ob diese Lage in der Folge/ durch das Vorschreiten vonRussen und Schweden noch nachteiliger wird/ ist zweifel-haft/ denn bei der Schnelligkeit deö Königs , der Unge-schicklichkeit der Russen und der Unbedeutenheit der Schwe-den kann er/ wenn wir ihn jetzt intakt lassen/ Gele-genheit zu einem glänzenden Sieg finden. Das Zurück-drängen in seine eigenen Staaten beraubt ihn zwar einesTheils der Hülfsquellen/ die er fich durch seinen strategi-schen Angriff gegeben hat/ aber für den Augenblick machtes ihn eher stärker als schwächer; eö vereinigt seine Kräfteund gleicht dadurch einen Theil der Nachtheile aus/ denener durch das Heranrücken der Russen ausgesetzt wird. Wirdder König in Mähren oder Böhmen geschlagen/ so ist dasVorschreiten der Russen nichts weniger als unnütz; erkommt dann in eine verzweiflungövolle Lage/ Russen undSchweden werden dreister und alles nähert sich mit be-schleunigten Schritten dem Ziel. Es gebieten uns also dieUmstände/ wenn wir alle Verhältnisse in einer umfassendenZusammenstellung mit einander abgeglichen haben/ jetzt denKönig anzugreifen und unsere Streitkräfte zur Zertrüm-merung der scinigcn anzuwenden; thun wir es üicht/ so