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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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77
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halten wir uns Mittels ohne sie für unsern Zweck zu göbrauchen.

Was siand diesem Raisonnement entgegen? Nichtsals die falsche Vorstellung, daß ein Vorschreiten ohneSieg eben so gut eine Annäherung zum Ziele sei, alsein Sieg.

So versäumten also die Hstreicher, die die Über-legenen waren, die den positiven Zweck hatten,und denen der Augenblick günstig war, die alsodurch alle drei Hauptmotive des Handelns dazu aufgefor-dert wurden, dennoch dieses Handeln, nämlich die Zerstö-rung der feindlichen Macht — und das nannte man dieWeisheit eines Fabius.

§. 33.

Deckung des Trains im Rückzüge ohne ernstlichen Angriff.—Deckung von Zufuhr fast allein Gegenstand des erstenTheils dieses Feldzugs.

Die Geschichte des Rückzugs aus Mähren nach Böh-men mit 4000 Fuhrwerken erscheint als etwas Unbegreif-liches, und nur wenn man sich in alle Umstände hincin-denkt, kann man mit Mühe das Ganze versteh«.

Friedrich der Große marschirt mit der Hälfte derArmee einen Tag früher ab (den 1. Juli), und überläßtes dem Feldmarschall Keith, mit der andern Hälfte dieBelagerung aufzuheben und den ganzen Train von 4000Wagen zurückzubringen, womit er also gewissermaßen dieArriergarde macht. Der König geht auf dem grabenWege nach Tribau (welches auf der prager Straße liegt)und stellt sich halben Wegs auf, während Keith den gro-ßen Weg über Littau, Müglitz nach Tribau Halten muß,und auf diesen sechs Meilen vier Tage zubringt, nämlich