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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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besiegte Armee- ihr eigenes Land-und ihre festen Punktenahe hinter sich hat. Dies war Hier m Betrachtung"'zuziehen. Die Russen konnten durch! eine blos Verlorne Schlachtleicht veranlaßt werde»/ über die Weichsel zurückzugehen;Daun aber blieb/ wenn er nicht mit der ganzen Armee ver-folgt werden konnte/ an der Grenze stehe«/ und es'.wurdealso durch den Sieg nicht viel gewonnen. Der zweitePunkt ist mehr subjektiv oder vielmehr persönlich. Friedrichder Große hatte Daun und seine Armee einigermaßen ach-ten gelernt; gegen die Russen hatte er vermuthlich. einegroße Geringschätzung und glaubte Hier durch einen-glän-zenden Sieg viel für seine Angelegenheiten und noch mehrfür seinen Ruhm zu thun

§. 38 .

Dauns Feldzugsplan. .

Daun vereitelt ohne Schlacht des Königs Untrrneh-mung auf Ollmütz. Dies ist das einzig Positive/Uwas. erden ganzen Feldzug über gethan hat. War dies' denngenug? War nicht Östreich der Staat/ welcher den po-sitiven Zweck hatte?.-Dann that/ als hatte er nichts zubesorgen / als die östreichischen Lande in statti qno zu er-halten. Dies- ist vollkommen unvernünftig. Daß er dieAufhebung der Ollmützer Belagerung ohne Schlacht be-wirkte/ mag als ein Verdienst der Künstlichkeit betrachtetwerden/ aber eine Schlacht war r wirksamer und am rechtenOrt/ weil der König mit seiner Armee eine lange Posten-kette bildete.

Man'behauptet die östreichische Armee sei in ihrerWiedergeburt noch zu schlecht zu einer Schlacht gewe-sen (der östreichische Veteran); wir können das jetzt nichtmehr entscheiden/ doch scheint diese Behauptung übertrieben,x 7