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ein schwaches Prinzip deö VorschreitenS in den östreichischenPlan eingefunden, und Dann, wenn er den König fest-hielt und unterdessen Neisse eroberte/ hatte doch ein Mini-mum des positiven Kriegszwecks erreicht. In der Total-Übersicht des Feldzugs würde sich'ö ganz gut ausgenommenhaben; er hat Ollmütz befreit und Neisse erobert/ würdendie ruhmwürdigen Berichte gesagt habe«/ und wenn mandie Sache nicht genau ansieht/ so schien dies für den damali-gen Maßstab nicht wenig zu sein. Dies war auch ganzdie Ansicht Dauns/ denn die Schlacht bei Hochkirch ist/wie jetzt Niemand bezweifelt/ ein bloßes höre d’oeuvre,welches der Zufall/ nämlich die schlecht gewählte StellungFriedrich des Großen herbeigeführt und das vereinte Zu-reden Lascy's und Laudons entschieden hat. Auch machteDaun keinen andern Gebrauch von diesem ihm gewisser-maßen in die Hände gespielten Sieg/ als daß er der Kai-serin zu ihrem Geburtstage das Fahnenangebinde schenkte.— Daun hatte also kein anderes Interesse als den Königfestzuhalten, folglich eine solche Stellung zu nehme«/ daßer ihm immer zuvorkommen konnte/ welches nicht schwerwar, und wenn dies dennoch nicht gelang, ihn anzugreifen.Statt dieses auf den Zweck gerichteten Vorsatzes ließ sichDaun zu einem Überfall bewegen, mit welchem er feinenZweck verband, als allenfalls den der Eitelkeit. Wie zeigtsich hier der Mangel an Klarheit, den man damals in derKriegführung litt und wie wunderbar greifen Furchtsam-keit und Muth in einander. Selbst nach dem Siege beiHochkirch hatte Daun nicht den Muth, des Königs linkeFlanke so mit Posten zu umgeben, daß der Marsch nachGörlitz unmöglich wurde, und nicht den Muth, ihn beiGörlitz anzugreifen, als er sah, daß kein anderes Mittelmehr sei, die Eroberung von Neisse zu sichern; er würde
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