den Augen der Oberflächlichkeit als der Überwindet desKönigs zu erscheinen/ in die Winterquartiere begiebt.
Östreich hätte in. diesem Feldzug seinen Zweck wiedervollkommen verfehlt/ ob es gleich schon der dritte war/und man also doch fühlen mußte, es sei Zeit sich demZiele zu nähern-
Was dachte, man .in Wien cher- diesem Nichtvvrschrei-ten?' wahrscheinlich-- hieß es/ die RusseN hätten so gut wiegar nichts gethan/ man habe also die ganze Macht desFeindes auf dem Halse gehabt und somit könne man zu-frieden sein, den erobernden König- in feine Lande zurück-gewiesen. zu. haben.. Da man ün Jahre 1757 an der ent-scheidenden Unternehmung in Schlesien wegen des. großenUmschwunges bei Leuthen einiges Mißfallen gefunden hatte,so war man mit diesem ruhigen/ gleichgewichtigen Resul-tat von 1758 mcht ganz unzufrieden/ und beschloß nunim nächsten Jahr .für eine bessere Mitwirkung zu sorgen.So verschleppte, man in unklarenVorstellungen Zeit undKräfte.
§. - 39 ,
Verhaltn i ß der Kr-äfte.
Nimmt man die östreichische Armee unter Darm zu70,000. Mann/ die Reichsarmee mit den dabei befindlichenöstreichischen Truppen zu 50/000/ die russische Armee zu80,000 Nimm an/ welches alles in Betracht der Zahl derBataillone mrd Schwadronen sehr gering gerechnet ist/ undzählt man noch 20,000 Schweden hinzu, so ist die ge-gen Friedrich den Großen auftreterrde Macht in diesemFeldzuge 200,000 Mann. Gegen diese hatte dieser in-clusive der Besatzungen 116 Bataillone und 218 Schwa-