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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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dronen, welche etwa 150/000 Mann betragen haben werden.Man kann aber von den 30,000 Mann Besatzungen nuretwa 10,000 als diejenigen rechnen, die mit dem Feindeim Contact waren, also ist die Macht Friedrich des Gro-ßen etwa 130,000 Mann, das Übergewicht war also etwa90,000 Mann, d. h. des Königs Armee betrug noch nichtzwei Drittheil seiner Gegner. Vermuthlich find die Ost-reicher merklich stärker gewesen und das Verhältniß wirdsich vielleicht nicht viel von eins zu zwei entfernt haben.

Im Jahre 1757 stand es in der ersten Hälfte desFeldzugs für Friedrich den Großen viel vortheilhaster.Schließt man Ostpreußen von der Betrachtung aus, sohatte Friedrich der Große etwa 120,000 Mann, und dieÖstreicher waren wenigstens um nichts stärker. Am Endedes Feldzugs aber stellte sich's für Friedrich den Großennoch schlimmer als 1758.

Schon vor der breslauer Schlacht war feine Armeeauf die Hälfte, also auf 60,000 Mann heruntergesunken;rechnet man aber 20,000 Mann Besatzung hinzu, die mitdem Feinde im Contact waren, so war seine Macht80,000; die der östreicher welche sich im Laufe des Feld-zugs immer wieder verstärkt hatte, die der Franzosen,Reichsarmee und Schweden aber muß man wenigstens auf180,000 rechnen, nämlich 100,000 Östreicher, 50,000die Armee von Soubise, 30,000 unter Richelieu, 10,000Schweden. Nach der Schlacht von Breölau würde dieSache noch viel schlimmer geworden sein, wenn nichtRichelieu durch Geld und Soubise durch Schläge abge-funden worden wären.