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50/000. Soltikof rückt mit 50/000 Mann gegen Frank-furt vor und will durch ein Corps Östreichcr verstärkt sein.Ende des Monats Juli gehen die Bewegungen zu dieserVereinigung vor. Wie Jemand/ der einen Sprung ma-chen will/ erst einen Fuß vorsetzt/ so werden Laudon undHaddick erst bis Rothcnburg vorgeschoben/ und warten dadie Ankunft der Rußen in Frankfurt ab. Prinz Heinrichist untcrdeß über die Elbe gegangen; er läßt die Hälfteseiner Armee unter Fink bei Camenz und marschirt mitder andern Hälfte an Haddick und Laudon vorbei nachSaga». Der König übernimmt Ende des Monats denBefehl über die Armee des Prinzen Heinrich und dieserden bei Schmotseifen. Der König rückt von Sagan ge-gen Forste vor/ und treibt den General Haddick aufSpremberg zurück. Laudon aber hat stch schon von ihmgetrennt und ist mit 20/000 Mann bei Frankfurt zu denRußen gestoßen. Der König wendet sich nun auch gegenFrankfurt/ vereinigt stch mit der Wedelschen Armee/ ziehtden General Fink noch an sich/ wird dadurch etwa 50/000Mann stark und rückt zur Schlacht vor.
Daun ist indeß von Mark-Lissa mit 30/000 Mannaufgebrochen und hat ein Paar lauernde Katzenschritte bisPriebus gethan/ gewissermaßen um zu horchen/ was beiFrankfurt vorgeht. Er läßt seinen rechten Flügel beiMark-Lissa/ de Ville wird mit 12/000 Mann aus Böh-men herbeigerufen/ um ihn zu verstärken/ und der linkeunter Haddick muß wieder bis Mühlrose vorrücken. DieReichsarmce kommt nach Sachsen/ wird durch ein Corpsvon 10,000 Mann unter Macquire verstärkt und ange-wiesen Dresden zu belagern.
Die Zwecke des Feldmarschalls Daun sind also, dieRussen abzuwarten/ sie zu verstärken/ sie dem König gc-