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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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wissermaßcn wie einen Bissen hinzuhalten, an dem er sichdie Zahne stumpf beißen könnte, die Reichsarmee zur Er-oberung von Dresden zu brauchen, selbst aber die Obcr-und Nieder-Lausitz zu umstellen, dadurch seine Verpstegungzu sichern, die Verbindung mit den Russen zu unterhaltenund die Belagerung von Dresden zu decken. Dieser Ab-sicht gemäß nimmt er in fünf bis sechs einzelnen Postendie Linie von Mark-Lissa bis Mühlrose ein. *

Den 12. August ist die Schlacht von Kunersdorf,sie wird von den Russen gewonnen, der König geht nachFürstenwalde, die Russen gehen über die Oder, bleibenaber bei Lossow sechszehn Tage wie angenagelt stehn.Dann thut noch einen kleinen Marsch in der Richtung zuihnen, nämlich bis Triebe! ; er hat den 22. August eineUnterredung mit Soltikof in Guben. Er möchte gerndie Russen mit sich zu Hause nach der Ober-Lausitz neh- imen, damit sie ihm helfen, auch den Prinzen Heinrich zuschlagen, oder wenigstens ihn zu vertreiben, und dann ir-gend eine Belagerung in Schlesien vorzunehmen. Soltikofhat dazu nicht Lust, er fängt an, die Sprache zu reden,die ein stehender Artikel in allen kriegerischen Verhandlun-gen verbündeter Heere ist: er habe genug gethan, Dannsolle erst, wie er, zwei Schlachten gewinnen. Doch läßter sich bewegen, diesseit der Oder zu bleiben, und sich et-was mehr gegen Dann hinzuziehn, er vereinigt sich den20. mit Haddick bei Lieberose. Der König folgt ihnen,und rückt nach der Gegend von Lübben. Auf der an- idem Seite hat der Prinz Heinrich angefangen, rechtsauf Sagan zu detachiren und sich selbst in dieser Richtung jzu bewegen, als ein Versuch sich mit dem Könige zu ver-einigen. Feldmarschall Dann aber rückt dem General !

Ziethcn bei Sorau auf den Leib, und Prinz Heinrich giebt I

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