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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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Reichsarmee stellt sich Hinter Darm auf, und der Königwill durch Umstellung von Dauns linker Flanke ihn nachBöhmen zurück manövriren. Bei dieser Gelegenheit schiebter das Corps von Fink nach Maxen vor/ wo dasselbe den23. November geschlagen und gefangen wird. Der Königgiebt seinen Plan noch nicht auf/ sondern laßt den Erb-prinzen von Braunschweig von der Armee der Verbünde-ten mit 1$/000 Mann noch im Dezember nach Sachsenkommen und versucht nun von Freiberg aus über Dippolds-walde in Dauns linker Flanke vorzudringen; findet aberdie Stellungen zu stark/ die Umstände zu schwierig und be-gnügt sich daher dicht vor Dann in engen Cantonirun-gen zu überwintern/ und diesen auf den schmalen Landes-sireifen zwischen der Weistritz und der Elbe einzuschränken.Welches ist nun die strategische Essenz die wir aus dieserÜbersicht ziehen können? Gestehen wir's nur/ keine. Daunwill die Russen abwarte»/ will sich in der Lausitz mit ih-nen verbinden/ und dann gemeinschaftlich mit ihnen Han-deln; das ist der ganze Operationsplan des staatöklugenKaunitz/ des vorsichtigen Daun/ des gelehrten Laöcy. ê-

Waö weiter geschehen soll/ was der Gegenstand/ wiedie Form des Handelns sein soll/ davon kein Wort.

Man würde diese Art von Beschränktheit durchausbezweifeln und verwerfen müssen/ wenn nicht Montalembertin seiner Correspondenz die Sache einigermaßen umständlichzur Sprache gebracht/ und sich darüber mehr als einmalbeschwert hätte.

Hätte sich der Feldmarschall Daun mit dem GeneralSoltikof auf einer Basis befunden/ so daß der eine ganzeinfacher Weise zum andern gestoßen wäre/ so würde derMangel an Vorherbestimmung dessen was weiter geschehensollte/ wenigstens nichts Ungewöhnliches sein/ wenn es auch

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