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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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137
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in dessen Werk dieses Jdeengefpenst an mehreren Orten er-scheint/ scheint sich mit etwas weniger zu begnügen. Offen-bar hängt diese Idee dunkel mit jener andern zusammen/daß die Armee nur als Einheit wirke/ als eine zusammen-gesetzte Maschine mit einem Schlage/ und daß sie also/wie eine überladene Mine/ überffüssige Kräfte haben könne.Wie man nur trotz der uralten Geschichte und trotz dertäglichen Erfahrung wo sich die Kräfte/ wenn auch nichtin der großen Schlacht doch außer derfelben theilweis mitschlugen/ zu dieser verdammten Künstelei hat kommenkönnen?

§. 57 .

Flankenmanöver.

Sie kommen in keinem Feldzuge so häufig und regel-mäßig vor.

Im Juli wollen die Generale Harsch und de Ville/Fougue von Landöhut auf die Weise vertreibe«/ werdenaber durch eben das Mittel nach Böhmen zurückgebracht/wovon wir schon gesprochen haben.

Im September drängt Prinz Heinrich durch einenDruck auf Daunö rechte Flanke diesen nach Bautzen zurück.

Im Oktober umstellt Daun des Prinzen Heinrichrechte Flanke und drückt ihn einige Märsche bis Torgauzurück; als der Prinz nicht weiter weichen will/ läßt Daunden Herzog von Ahremberg mit einigen 20,000 Mannganz in seinem Rücken bis Dommitsch vorgehen.

Er selbst nimmt feine Stellung bei Schilda, hat denGeneral Gemmingen bei Düben, und den General Gnaecozwischen sich und Gemmingen bei Strehla. Prinz Heinrichhat den General Rebentisch bei Düben, also dem GeneralGemmingen gegenüber, und stellt nun den General Fink