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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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nützlich. Die Üstreicher hätten also den Russen die Mittelverschaffen müssen, mit Preisgebung ihrer Verbindungenoberhalb Breölau zu leben, und das war wohl sehr schwer,und mußte wegen der großen Ausgaben unpolitisch erschei-nen, oder die Ostreicher selbst hätten sich auf Ober-Schle-sien und Mähren basiren und sich also bei der Ankunftder Russen mit ihrer Macht nicht in der Linie der Katz-bach, sondern des schweidnitzer Wassers aufstellen sollen.

Weil man also die Russen in Schlesien erwartete,so sollte Laudon mit 40,000 Mann daselbst bleiben, ummit ihnen gemeinschaftlich zu handeln. Daun wollte un-terdeß in Gemeinschaft mit der Reichöarmee, also wohlüber 80,000 Mann stark, den König in Sachsen fest-halten. Da die Russen, wie voraus zu sehen war, nichtvor Ende Juli auf dem Kriegstheater erscheinen würden,so hatte Laudon Zeit, einstweilen in Schlesien allerhandzu versuchen und die Jntermezzo'ö von Landöhut, Glatzund Breölau hatten statt.

Dies alles war, bis auf den herausgehobenen Punktin der That voll innerer Consequenz, wenn auch nichtgroßartig. Es war im Geist der damaligen Politik undKriegskunst.

Daun für seine Person hatte also anfangs die Rolle,den König in Sachsen festzuhalten, oder ihm nach Schle-sien zu folgen, in jedem Fall seine Macht zu neutralisiren.Drei Monate hindurch, nämlich Mai, Juni und Juli hater diesen Zweck erfüllt, wenn gleich etwas auf KostenDresdens.

Da er den König wohl auf 60,000 Mann schätzte,Daun selbst ohne die Reichsarmee, und die zur Deckungder Ober-Lausitz aufgestellten Détachements, nicht stärker