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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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entweder durch Böhmen Laudon entgegenrücke«/ oder inSchlesien gegen Schweidnitz und Landshut vordringen.Links dem Könige hatte Laudon die Festung Glatz inne/und die Grafschaft besetzt; diese hätte in jedem Falle erstvom Feinde gereinigt und die Festung eingeschlossen wer-den müssen/ ehe der König gegen Braunau vordringenkonnte. Daß unter solchen Umstanden von einem Stoßgegen Laudon in einem Lande/ welches so viel starke Stel-lungen darbot/ kein sonderliches Resultat zu erwarten war/ist wohl einleuchtend; einzelne Postengefechte/ welche sieg-reich bestanden worden wären/ würden in Beziehung aufdie Macht des Feindes kein merkliches Resultat gegebenhabe«/ dagegen konnte des Königs Heer von dieser In-vasion in der Folge/ wenn die Russen an der Oder anka-men/ doch immer merklich geschwächt zurückkehren; derKönig hatte aber nichts so sehr am Herzen/ als die Er-haltung seines Heereö/ weil er mit jedem Jahre mehr ein-sah/ wie die Furcht vor seinen zahlreichen Bataillonen ihmnützlicher war/ als die Schläge/ welche er damit thunkonnte. Nur Eins könnte eine besondere Rücksicht ver-dienen/ es war die Zerstörung der feindlichen Vorräthe.Da die Russen aus diesen Vorräthen zum Theil mit ver-sorgt werden sollten/ so mußten sie sehr beträchtlich sein/und wahrscheinlich war Königin-Grätz eins der Haupt-magazine. Welche Wirkungen in dieser Beziehung voneinem Einfall in Böhmen zu erwarten waren/ läßt sichjetzt ohne Auskunft über die nähern Umstände nicht mehrbeurtheilen; da der König diesen Punkt so häufig inöAuge faßte/ so ist wohl zu vermuthen/ daß er sich auchdavon nicht viel habe versprechen können. Uns ist es ge-nug/ gezeigt zu haben/ daß dies der einzige Gesichtspunktblieb/ unter welchem eine Benutzung des augenblicklichen