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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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nicht einander widersprechend, ob man gleich sagen muß,daß dieses Festhalten an dem Gebirge eine sehr einseitigeVorsicht war.

Die gewöhnliche Methode würde erfordert haben,daß Laudon dem Könige in dieser Zeit nahe blieb, umden Russen Freiheit des Überganges und der Bewegun-gen zu verschaffen; statt dessen blieb dieser General zweiganze Märsche vom Könige entfernt, der vom 5. bis 10.bei Strehlen, den 10. und 11. bei Kanth, und den 12.bis 15. zwischen Jauer und Neumark war.

Offenbar war die Vereinigung dadurch aufs Äußerstegefährdet, denn wenn der König sich entschieden gegen dieRussen wandte, so war schwerlich daran zu denken. Esist sehr schwer, dies alles zu erklären, und wir schließenalso diesen Artikel mit der Betrachtung, daß dieser Zeit-raum strategischer Manövers für die eigentliche Wirksam-keit der darin enthaltenen Elemente nicht so lehrreich ist,wie die Theorie es wünschen muß.

Der Feldzug von 1762.

§. 75.

Übersicht der Stärke.

(1762.) Des Königs Armee im Felde scheint nachTcmpelhoff (man muß sagen scheint, weil die Verwor-renheit, welche sich dieser Geschichtsschreiber zur Regel ge-macht hat, keine Sicherheit zuläßt) 136 Bataillone und261 Schwadronen gewesen zu sein. Sie war im vorigenJahr 133 Bataillone und 226 Schwadronen gewesen,hatte also eine beträchtliche Vermehrung an Kavallerie er-halten. Man kann sie etwa wieder zu 110,000 Mannannehmen. Von den preußischen Festungsbesatzungen kam