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10 (1837) Strategische Beleuchtung mehrerer Feldzüge von Sobiesky, Münich, Friedrich dem Grossen und dem Herzog Carl Wilhelm Ferdinand von Braunschweig und andere historische Materialien zur Strategie : hinterlassene Werke / des Carl von Clausewitz
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dagegen : in diesem Jahr keine mit dem Feinde in Berüh-rung. Au dieser Macht stieß Ende Juni der GeneralCzernitschef mit 20,000 Mann; aber im Grunde ist kaumdavon zu sprechen, weil er nach drei Wochen stch bereitswieder entfernte.

Die östreichische Macht scheint von Tempelhoff auf163 Bataillone und 308 Schwadronen angegeben zu wer-den. In jedem Fall ist wohl bei der Kavallerie ein starkerIrrthum vorgefallen, da nach dieser Angabe die in Sach-sen 159 Schwadronen und also um 10 Schwadronen stär-ker sein sollte, als die in Schlesien, welches gegen alleWahrscheinlichkeit ist. Auch die Infanterie ist 10 bis15 Bataillone starker, als in den frühern Feldzügen, wel-ches sich nicht anders erklären läßt, als daß die im Win-ter aus ökonomischen Rücksichten vorgenommene Réduc-tion von 20,000 Mann, wodurch die Bataillone in sichschwächer geworden waren, durch einige noch aus den Pro-vinzen herbeigezogene Regimenter einigermaßen ausgeglichenwerden sollte. Nimmt man auf die oben bemerkte Réduc-tion noch einige Rücksicht, so kann man vielleicht die ganzeöstreichische Macht die im vorigen Jahre 130,000 Mannbetragen hatte, in diesem zu 120,OOO annehmen. Imfreien Felde aber blieben nach Abzug der Besatzungen vonDresden und Schweidnitz nur etwa 110,000, und wennman noch die bei der Reichsarmee Befindlichen abrechnet,vielleicht nicht viel über 100,OOO. Rechnet man nun20,000 Russen zur preußischen Armee, so begreift man,daß die Östreicher, die gewohnt waren, immer mit derdoppelten Macht dem Könige gegenüber zu stehen, sichjetzt wo sie mit 100,000 gegen 130,000 auftreten sollten,sehr schwach fühlen mußten.

Indessen ist dies nur gesagt, um sich in den östreichi-