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schen Gesichtspunkt ganz hineinzudenken, denn Summa -Summarum waren doch die Östreichs mit der Reichs-armee 140,000 Mann, also dem Könige, besonders nachdem Abmarsch der Russen, um ein Merkliches überlegen.
Die Vertheilung im ersten Theil des Feldzugs warfolgende: Prinz Heinrich mit 45,000 Mann in Sachsen,der König mit 50,000 in Nieder-Schlesien und der Her-zog von Bevern mit 16,000 in Ober-Schlesien.
Bei den Östreichern Serbelloni mit 45,000 Mannin Sachsen, Daun mit 65,000 in Nieder-Schlesien undBeck mit 10,000 in Ober-Schlesien.
§. 76.
Strategisches Manöver des Königs gegen Daun.
Der König wollte Daun außer Verbindung mitSchweidnitz bringen. Er wandte ungefähr dieselben Mittelan, wie im Jahre 1760 als er nach der Schlacht beiLiegnitz Daun ins Gebirge hinein schob. Er ging überStriegau inö Gebirge gegen Reichenau vor. Damals fander Laudon hinter Reichenau, Daun hinter Adelsbach undLaöcy eilte von Vurckerödorf nach Landöhut. Unter die-sen Umstanden konnte der König hier nichts weiter thun.Dies Mal war Brentano mit einem viel schwachem Corpsauf den Höhen bei Adelsbach, Daun bei Kunzendorf unddie Gegend von Landöhut war unbesetzt. Der Königmachte den 5. Juli einen Versuch die Stellung von Adels-bach zu überwältigen (unter demselben General, der 1760Burckersdorf überwältigt hatte, General Neuwied), deraber mißlang. Höchst wahrscheinlich war der König andiesem Tage nicht entschlossen genug, und würde, wenn erNeuwied gehörig unterstützt hätte, Brentano überwältigthaben, wie er ihn bald darauf bei Lcutmannsdorf über-