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wältigte; denn bei Angriffen auf Gebirgsstellungen ist im-mer der Anfang das Schwerste, und der Anfang wargemacht.
Nach diesem Versuch setzte der König die Umgehungvermittelst des wiedschen Corps fort über Friedland hin-auf bis an die starke Stellung von Ditteröbach, welcheLaudon 1761 inne gehabt hatte. Daun verließ hierauf feineStellung bei Kunzendorf, und nahm die von Dittmanns-dorf. Der König stellte stch ihm gegenüber bei Seitendorf.So war also der linke Flügel Daun's zurückgeschoben wor-den/ wahrend der rechte bei Burckersdorf noch an Schweid-nltz festhielt.
Der König wollte Daun auch aus dieser Stellungweg haben/ und hätte gern seine Umgehung fortgesetzt.Allein dem General Brentano kam der General Haddickvon Glatz her zu Hülfe; das Magazin von Braunau/ derGegenstand des ganzen Manövers, war weggeschafft (wiedie Geschichtsschreiber uns erzählen, obgleich man Mühehat den Transport eines bedeutenden Magazins innerhalbvierundzwanzig Stunden zu begreifen). Der König fingan für das wiedsche Corps eine maxensche Katastrophe zufürchten, wozu in der That die beste Gelegenheit war.
Er beschloß also einen Versuch zu machen, ob ernst-liche Streifereien in Böhmen dem Feldmarschall Daunempfindlich werden und ihn aus seiner Stellung entfernenmöchten. General Wied mußte mit seinem Corps auf dietrautenauer Straße rücken, wo er weniger in Gefahr blieb,und von da aus nach Böhmen streifen lassen.
Vom 9. bis 15. ist nun dies Corps in sechs ver-schiedenen Posten von Landöhut bis Trautenau aufgelöst,und die Streifereien seiner Spitze reichen bis überdie Elbe.